Unser Kompetenzteam berät Sie gern bei Ihren Projekten!
02368-857043

Wie bringt man Tapeten an die Wand?

1) Wie bereitet man den Untergrund beim Tapezieren vor?

Tapezieren ist eine einfache Renovierungsarbeit, die auch vom Laien und ohne großen Aufwand betrieben werden kann. In einem ersten Schritt muss zunächst der Untergrund vorbereitet werden. Die Empfehlung aller Tapetenhersteller lautet: der Untergrund muss sauber, trocken und leicht saugfähig sein. Dabei gilt es, alte Tapeten sowie nichthaftende Anstriche zu entfernen. Zum Entfernen der alten Tapete benötigt man Wasser oder Tapetenlöser, um den Wandbehang einzuweichen. Spachtel und eine Deckenbürste helfen schließlich beim Entfernen der Tapetenreste. Der Altanstrich sollte ebenfalls vor dem Tapezieren entfernt werden. Unebenheiten sowie raue Wandflächen müssen unbedingt mit Spachtelmasse ausgeglichen werden. Merke: Nur eine gut ausgeführte Untergrundvorbereitung ermöglicht später eine perfekt tapezierte Wand!

2) Wie berechne ich den Bedarf an Tapetenrollen?

Es ist gar nicht so einfach, den tatsächlichen Rollenbedarf auszurechnen, vor allem, wenn Tapeten mit Rapport verwendet werden und die zu tapezierenden Räume beispielsweise Erker oder Wandschrägen aufweist. Dennoch kann man zur ungefähren Abschätzung der Rollenzahl folgende Formel verwenden: Anzahl der Tapetenrollen = Höhe x Raumumfang:5. Als besonderen Service bietet Ihnen BRICOFLOR einen Bedarfsrechner an, mit dem Sie den Bedarf schätzen lassen können. Bitte bedenken Sie, dass Sie zusätzliche Rollen als Verschnitt und bei großem Rapport einplanen sollten. Auch für spätere Ausbesserungsarbeiten empfiehlt sich der Kauf einer zusätzlichen Tapetenrolle.

3) Wie tapeziert man?

3.1 Warum muss ich bei Tapeten die Anfertigungsnummern prüfen?

Produktionsbedingt können sich einzelne Chargen minimal hinsichtlich der Farbe unterscheiden. Daher prüfen Sie zunächst, ob die Anfertigungsnummer jeder Tapetenrolle identisch ist.

3.2. Wie schneidet man die einzelnen Tapetenbahnen zu?

Die Tapetenbahnen werden zugeschnitten. In der Regel wird dabei 10cm hinzugerechnet. Haben die Tapeten einen Rapport, wird jede zweite Bahn um die Hälfte des Rapports versetzt zugeschnitten.

3.3. Wie kleistere ich die Tapeten ein?

Die Verwendung von hochwertigem Kleister wird empfohlen. Unsere Hersteller geben Ihnen bei jeder Tapetenrolle genaue Hinweise bezüglich des zu verwendenden Kleisters. Bei Papiertapeten genügt in der Regel ein normaler Tapetenkleister. Strukturprofiltapeten und Vliestapeten benötigen dagegen einen Kleister mit sog. Kunstharz-Redispersionspulver (Spezialkleister oder Instantkleister). Bei schweren Tapeten können, je nach Empfehlung der Hersteller, Dispersionskleber verwendet werden. Das Anrühren des Kleisters gestaltet sich als sehr einfach. Bitte folgen Sie der Gebrauchsanleitung der einzelnen Hersteller. Die meisten Tapeten (bis auf Vliestapeten) werden eingekleistert. Hierfür werden einzelne Bahnen mit Kleister bestrichen. Eine Tapeziermaschine kann diese Arbeit erleichtern. Beachten Sie, nicht zu viele Bahnen auf einmal einzukleistern. Auch sollte eine Einweichzeit von ca. 10 Minuten eingehalten werden. Die eingekleisterten Bahnen werden zusammengelegt, wobei die Klebeseiten aufeinander liegen sollten. Bei Vliestapeten wird nicht die Tapetenbahn sondern die Wand eingekleistert, sodass die trockene Tapete direkt auf die Wand geklebt werden kann. Bitte beachten Sie die genauen Hinweise der Hersteller.

3.4. Warum soll ich beim Tapezieren ein Lot verwenden?

Um ein senkrechtes Anbringen zu garantieren, empfiehlt sich, die erste Bahn an jeder Wand mit einem Abstand von 51 cm zur Ecke mit Hilfe eines Senklots auszurichten.

3.5. Wie bringe ich die Tapetenbahnen an die Wand?

In der Regel wird immer mit dem Licht tapeziert, also vom Fenster aus. Kleben Sie die erste Tapetenbahn mit einem kleinen Überstand zur Decke und zum Boden an. Dies erlaubt Ihnen, mögliche Unebenheiten auszugleichen. Zum schonenden Andrücken wird eine Tapezierbürste verwendet. Die Überstände können Sie mit einem Cuttermesser und einem Beschneidespachtel entfernen. Ziehen Sie dafür vorsichtig die Bahn etwas von der Wand ab. Beachten Sie, dass der Kleister noch nass sein muss. Jetzt schließt die Tapetenbahn bündig mit der Decke ab. Nach diesem Prinzip bringen Sie die weiteren Bahnen senkrecht an die Wand. In der Regel wird auf Stoß tapeziert. Die Nähte zwischen den einzelnen Bahnen werden mit wenig Druck mit einem Nahtroller angedrückt. Austretender Kleister wird mit einem sauberen Lappen abgewischt. Sollten Nähte auf ganzer Länge abstehen oder Blasen entstehen, wurde die Einweichzeit nicht beachtet oder der Kleister zu dünn angerührt. Zimmerecken werden wie folgt tapeziert: Die Ecken werden zunächst umklebt. Im Anschluss wird der Überstand mit einem Cuttermesser und einem Spachtel so zugeschnitten, dass die Tapete in Stärke des Spachtels übersteht. Bei einer ansatzfreien Tapete kann die folgende Bahn in die Ecke auf den Überstand geklebt werden. Bei Außenecken können leichte Papiertapeten auch überlappend geklebt werden. Alle anderen Tapetenarten sollten nicht überlappend geklebt werden.

3.6. Wie tapeziere ich die Decke?

Wenn Sie die Decke, auch fünfte Wand genannt, tapezieren wollen, benötigen zwei eine zweite Person, die z.B. mit Hilfe eines sauberen Besens die Tapetenbahnen abstützt, bis sie komplett angeklebt sind.

;
Content

Sie haben Fragen?

Kontakt

Wir beraten
Sie gerne!

Mo-So: 8 - 20 Uhr

02368 - 857043


oder per E-Mail

info@bricoflor.de

oder per E-Mail

bricoflor.de 4.72 140