Unser Kompetenzteam berät Sie gern bei Ihren Projekten!
02368-857043

Was ist ein Teppichboden?

Der Teppichboden gehört zu den Klassikern unter den Bodenbelägen, der zudem die längste und kulturell meist beeinflusste Entstehungsgeschichte aufweist. Bildliche Überlieferungen datieren die ersten Verwendungen von Teppichen aus dem 500 Jhdt. v. Chr., wo - hauptsächlich im Orient - Teppiche geknüpft und zum Bekleiden von Wänden und Böden genutzt wurden. Der Teppichboden von heute dient jedoch in Europa hauptsächlich der vollflächigen Bedeckung des Raumes und eignet sich daher perfekt als Boden für den Wohn- und Gewerbebereich. Auch wenn die Auswahl groß ist, muss der Teppichboden anderen Bodenbelägen nicht weichen. Gerade in Deutschland erfreut sich die Auslegeware besonderer Beliebtheit und gehört nach Quadratmetern gemessen zu den am häufigsten eingesetzten textilen Bodenbelägen. Das liegt vor allem an den vielen Vorzügen, die der Teppichboden bietet. Neben der kinderleichten Verlegung bietet die Rollenware optimalen Schallschutz und größtmögliche Wärmedämmung; das Kunstfasermaterial ist pflegeleicht und die trittelastische Aufmachung des Bodenbelags schützt zudem die Wirbelsäure. Die Vielfalt an verschiedenen Mustern und Oberflächen ermöglicht eine perfekte Anpassung an das einzelne Raumambiente und vermittelt – im Gegensatz zu nicht textilen Bodenbelägen –den Eindruck von Behaglichkeit und Komfort.

Die Herstellung der Rollenware realisiert sich auf unterschiedlichste Art und Weise. Unter verschiedenen Produktionsverfahren wie dem Beflocken, Nadeln, Weben, Wirken oder dem Klebepolverfahren, gehört das sogenannte „Tufting“ (engl: tuft = „Büschel“) zu den am meisten verwendeten Verfahren. Hierbei werden zahlreiche Nadeln parallel angeordnet, die das Garn in das vorgefertigte Trägermaterial einsticken und so vielzählige kleinere Schlingen erzeugen. Nicht nur die Herstellung von Teppichen lässt sich unterscheiden, sondern auch die verschiedenen Fasermaterialien aus denen die Rollenware bestehen kann. So unterscheidet man zum Beispiel zwischen natürlich-pflanzlichen Fasermaterialien wie Baumwolle, Jute, Flachs, Kokos, Hanf oder Sisal und natürlich-tierischen Materialien wie Wolle, Haare und Seide. Zu den chemisch-cellulosischen Fasermaterialien gehören Viskose und Zellwolle, während Polyamid, Polyacryl und Polypropylen Beispiele für synthetische Kunstfasern darstellen.

Die verschiedenen Fasern werden dann entweder zu Pol- oder Flachgewebe verarbeitet und je nach Herstellungsart ist die Polschicht als Schlinge, Velours, Shaggy usw. ausgebildet. Die Mittelschicht des Teppichbodens besteht aus einer Klebermasse, mit der die Fasern fixiert und das Rückenmaterial, welches u.a. aus synthetischen oder natürlichen Textilrücken bestehen kann, eingebunden wird. Entsprechend der Verarbeitung der Auslegeware und den vielfältigen Fasermaterialien hat der Teppich unterschiedliche Eigenschaften was Robustheit und Flauschigkeit der Oberfläche angeht. Bei Teppichböden handelt es sich um einen Bodenbelag der im Coupon lieferbar ist, meist in einer Breite von 4m oder 5m.

Teppichböden im BRICOFLOR-Online-Shop

;
Content

Sie haben Fragen?

Kontakt

Wir beraten
Sie gerne!

Mo-So: 8 - 20 Uhr

02368 - 857043


oder per E-Mail

info@bricoflor.de

oder per E-Mail

bricoflor.de 4.72 140