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Was für Teppichboden-Arten gibt es?

Die Nutzschicht des textilen Bodenbelags kann auf unterschiedliche Art und Weise ausgebildet sein. Je nach Optik, Komfort oder technischer Verarbeitung bieten die jeweiligen Ausprägungen gewisse Vorzüge. Der Teppichboden in Schlingenqualität bezeichnet eine Auslegware, die sich durch die im Tuftingverfahren hergestellte Schlingenstruktur auszeichnet. Dabei wird zwischen Fein- und Grobschlinge unterschieden, die – wie der Name bereits andeutet – dementsprechend feiner oder grober strukturiert ist und im Vergleich zum Velours einen rustikalen Geschmack bedient. Textile Bodenbeläge in Schlingenqualität sind meist besonders strapazierfähig und eignen sich daher für die Verlegung in fast allen Räumen.

Die Schlingen des Velours-Teppichbodens, hingegen, werden nach dem Einweben der Fasern aufgeschnitten. Dabei entsteht die samtig weiche und flauschige Oberfläche, die in erster Linie für ein angenehmes Gehgefühl sorgt. Die Anzahl und Länge der Polnoppen (Faserknoten) mach die Auslegeware dementsprechend weicher und robuster.

Ein besonders langes Fasermaterial ist charakteristisch für den Shaggy-Teppich, der oft auch als Lang- oder Hochflor bezeichnet wird. Die langen Polnoppen sorgen für einen besonders weichen und flauschigen Bodenbelag, der sich aufgrund der verhältnismäßig geringen Anordnung der Fasern beliebig in verschiedene Richtungen auslegt und für die optische Eigenart der Rollenware sorgt. Das zottelige Erscheinungsbild wirkt besonders luxuriös und ist oft mit einem seidigen Schimmer durchzogen.

Das Kräuselvelours zeichnet sich - ebenso wie der Shaggy - durch die optische Verarbeitung aus. Die aufgeschnittenen Schlingen erscheinen durch das Drehen stark gekrümmt und vermitteln so eine lebendige und zugleich elegante Atmosphäre, die bevorzugt in der Gastronomie und in Hotels eingesetzt wird. Dieser Teppichboden ist robust und flauschig zugleich.