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Was sind die Vor- und Nachteile von Parkett gegenüber Laminat?

Parkett oder Laminat? Vor dieser Frage steht man bei der Renovierung häufig. Beide Holzboden-Arten erfreuen sich einer immer größer werdenden Beliebtheit, denn alle beide besitzen ihre Vor- und Nachteile. Aber worin unterscheiden sich Parkett und Laminat genau?

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Sowohl Parkett als auch Laminat lassen sich ohne große Arbeit in Eigenregie selbst verlegen. Die Bohlen, aus denen beide zu einem trittsicheren Untergrund zusammengesetzt werden, sind dafür jeweils ringsum oder längsseitig mit Nut und Feder versehen. Was die Optik betrifft, wirken Laminatbeläge mittlerweile oft wie Holzböden, reichen jedoch nicht so richtig an die Qualität des Parketts heran. Im Alltag haben sowohl Fertigparkett als auch Laminatboden ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. Auf den ersten Blick sind die beiden Bodenbeläge häufig kaum noch auseinander zu halten, aber in Aufbau und Zusammensetzung liegen doch triftige Unterschiede. Fertigparkett ist ein reines Holzprodukt, das sich in der Regel aus drei Schichten zusammensetzt: einer Trägerschicht aus Sperrholz, Span- oder Faserplatte, dem sogenannten Gegenzug - meist ist dieser aus Nadelholz - und einer edlen Deckschicht aus Furnier mit Edelholz. Auch Laminat wird aus drei Schichten zusammengefügt. Auf eine Trägerplatte aus Holzfasern, die für den Zusammenhalt des Gefüges sorgt, wird ein Dekorationspapier geklebt, das mithilfe eines durchsichtigen Bezuges, einem "Overlay", aus einem bestimmten Harz abgedichtet wird. Dieser gesonderte Bezug bildet dann die eigentliche Laufschicht des Laminatbodens.

Parkett gegen Laminat: Muster von Mutter Natur oder vom Dekopapier?

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Laminat wird in zahlreichen Glanzgraden und Dekoren auf den Markt gebracht. Neben der besonders beliebten Holzoptik erhalten Sie Laminat auch in Perl-, Metall- und Steinstrukturen. Diese Vielfalt bezieht das Laminat durch sein Dekorationspapier, auf dem die entsprechenden Muster aufgedruckt wurden. Für die aktuellen Designentwicklungen bei Laminatfußböden stehen stets edle Hölzer oder Natursteine Pate. Parkett dagegen ist auf derlei Aufwand nicht angewiesen. Durch sein natürliches Edelholz-Furnier beweist sich dieser Bodenbelag als ausgesprochen vielseitig und markant, denn diese Maserungen und Strukturen können selbst von der besten Kopie nicht nachgeahmt werden.

Wer zwischen Fertigparkett und einem Laminatboden schwankt, sollte neben dem Optischen auch die Beanspruchung der Böden beachten: Bei Fertigparkett bestimmt zunächst das Holz der Deckschicht die Qualität. Harthölzer wie Buche und Eiche seien dahingehend weniger empfindlich als die häufiger verwendeten Weichhölzer Kiefer und Fichte. Außerdem entscheidet die Dicke dieses Furniers über die Lebensdauer des Parketts, denn bereits ab einer Dicke von vier Millimetern lässt sich der Boden ein oder zwei Mal abschleifen.

Laminat: Höherer Anspruch bedeutet höhere Kosten

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Laminatfußboden wird in unterschiedlichen Beanspruchungsklassen angeboten. Diese sind an speziellen Symbolen auf den Verpackungen der Paneele zu erkennen. Je häufiger das Zimmer, in welchem das Laminat später liegen soll, genutzt wird, desto hochwertiger sollte das Modell ausfallen. Wer sich für ein Qualitätsprodukt entscheidet, zahlt zwar zunächst mehr, kann aber auch davon ausgehen, dass diesem Boden selbst übliche Alltagsgefahren wie Pfennigabsätze, schwere Möbel oder brennende Zigaretten nichts anhaben können.

Fertigparkett- und Laminatböden werden heutzutage in der Regel schwimmend verlegt.  Früher war es üblich, die einzelnen Bohlen an Nut und Feder zu einer einheitlichen Platte zu verleimen, die keine feste Verbindung zum Untergrund besaß. Inzwischen haben sich jedoch so genannte Click-Verbindungen sowohl beim Laminat als auch beim Parkett durchgesetzt. Dabei verfügen Nut und Feder über eine spezielle Formung, dank welcher der Boden ohne Zugabe von Leim verzahnt werden kann. Nur in Einzelfällen raten Hersteller noch zu einer Verklebung und Verleimung, hierzu kann beispielsweise ein Gebrauch mit Warmwasserfußbodenheizung zählen.

Lang lebe das Parkett: Laminat lässt sich nicht schleifen

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Ein gravierender Nachteil von Laminat ist, dass es sich nicht abschleifen lässt. Zur Beseitigung kleinerer Kratzer oder Macken werden zwar spezielle Reparaturstifte angeboten, doch ähnlich wie bei Reparaturen von Autolack mit Lackstiften sind derlei Ausbesserungen fast immer zu sehen. Bei größeren Schäden hilft somit nur der komplette Austausch der Dielen. Dieses Problem ergibt sich bei Parkettboden nicht, denn dieser lässt sich mehrfach abschleifen und so bleibt Ihnen der ebene Holzboden über die Jahrzehnte erhalten – jedoch verweisen Hersteller bei Fertigparkett ohnehin auf die sehr hohen Garantien und sehen es als unwahrscheinlich an, dass dieses während der gängigen Laufzeiten von 25 bis 30 Jahren überhaupt geschliffen werden muss. Die wahre Gefahr betrifft Laminat und Parkett gleichermaßen, denn sie beide reagieren empfindlich auf zu viel Wasser. Um Schäden durch Aufquellen vorzubeugen, sollten beide Bodenbeläge lediglich "nebelfeucht" abgewischt und anschließend abgetrocknet werden. Auch für die Raumakustik müssen die Böden nachgerüstet werden, denn sonst klappert es bei jedem Schritt unangenehm. Zur Verbesserung der Trittschall- und Wärmedämmung sowie zum Ausgleich kleinerer Unebenheiten des Unterbodens sollten Sie bei der Verlegung unbedingt an eine Dämmzwischenlage denken. Diese bieten viele Hersteller heute jedoch schon in den Dielen integriert an und verringern so den Aufwand, den Sie vor der Installation betreiben müssen, erheblich.

Ein klarer Sieg: Parkett macht sich besser

Wenn man all diese Aspekte betrachtet, lohnt es sich definitiv mehr, das bisschen Mehrpreis für einen Parkettboden in Kauf zu nehmen, denn es ist letzten Endes robuster, langlebiger und sieht wesentlich natürlicher aus. Andernfalls zahlen Sie nämlich womöglich einen geringeren Preis in der Anschaffung eines Laminatbodens, aber durch den regelmäßig nötigen Austausch und den stetigen Stress der Erhaltung des günstigen Bodens mithilfe spezieller Putztechniken und -mittel rentiert sich dieses Geschäft am Ende nicht. Werfen Sie lieber einen Blick in die Parkett-Sparte des BRICOFLOR-Onlineshops und erleben Sie, wie wenig es Sie kostet, sich allerbeste Holzböden zu sichern!

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