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Welche Ausführungen gibt es bei Parkett?

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Es ist gemeinhin bekannt, dass jeder Holzboden eine Oberflächenbehandlung benötigt. Das Oberklasse-Modell dieser Kategorie, das Parkett, sollte ganz besonders gut gegen äußere Einflüsse gewappnet werden. Dieser Beitrag befasst sich mit den unterschiedlichen Ausführungen des Parketts und erklärt Ihnen obendrein, worauf es bei der Behandlung Ihres natürlichen Fußbodenbelages außerdem ankommt.

Holz ist ein natürliches Material – neben hygroskopischen Aspekten zur Raumklima- und Luftfeuchtigkeitsregelung Ihrer Räumlichkeiten sowie einem besonders authentischen Look bedeutet das für Sie, dass Sie Ihr Parkett gelegentlich pflegen müssen. Um Ihnen das zu erleichtern, wird der Parkettboden heutzutage daher schon vom Hersteller aus mithilfe spezieller Maßnahmen versiegelt. Würden diese nicht vorgenommen, so könnten beispielsweise einige Stoffe mit der Oberfläche des Holzes reagieren und es würden unerwünschte Verfärbungen erzeugt, das Parkett wäre weiterhin anfälliger gegenüber mechanischen Belastungen und jedes noch so kleine Glas Wasser könnte in einer ärgerlichen Feuchtestelle in Ihrem Holzboden enden. Üblicherweise gilt das Ölen als die klassische Methode, um die Oberfläche eines Parkettbodens zu behandeln und langfristig zu schützen.

Parkettboden richtig versiegeln: Ölen, wachsen oder doch besser lackieren?

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Neben unterschiedlichen Sicherungseigenschaften bieten die Versiegelungsmethoden eines Parkettbodens auch verschiedene optische Feinheiten für Ihren Holzboden, denn auch die Optik wandelt sich je nach Versiegelungstechnik: Die Verwendung von Öl verleiht Ihrem Parkettboden einen dezenten und matten Look und hebt die natürlichen Strukturen des Holzes hervor – ästhetisch liegen Sie damit derzeit voll im Trend, denn diese Variante ist besonders in der europäischen Wohnkultur sehr verbreitet. Ähnlich verhält es sich auch bei der Optik des gewachsten Holzes, allerdings ist diese Versiegelung heutzutage kaum noch üblich und findet sich zumeist nur innerhalb spezieller Öle. Ein mit Lack versiegeltes Parkett lässt Ihren Holzboden dagegen in Hochglanz erstrahlen – eine auffällige Erscheinungsform, die besonders im nordamerikanischen Raum sehr gefragt ist. Welche Optik Ihnen am ehesten zusagt, entscheidet letztlich darüber, welche Ausführungsvariante die für Sie in Frage kommende ist.

Wenn Sie sich für Öl entscheiden, ist Ihr Parkett versiegelt, ohne dass darauf ein sichtbarer, die natürliche Optik störender Film aufgetragen wird. Statt einer extra anliegenden Schicht wird hierbei die oberste Holzschicht des Parketts selbst gehärtet. Die Poren seines Holzes können dadurch frei atmen und sich der Luftfeuchtigkeit Ihrer vier Wände besonders gut anpassen und sie regulieren. Gemeinhin sind mit Öl vergütete Parkettböden als etwas sensibler als beispielsweise lack-versiegelte Produkte verschrien,  doch insbesondere seit dem Aufkommen verfeinerter Öle lässt sich diese Behauptung nicht mehr halten. Außerdem ist die Effektivität der jeweiligen Versiegelungsmethoden genauso abhängig von den Attributen des verwendeten Holzes und der Art des Parketts. So ist zum Beispiel das ausgewiesene Industrieparkett enorm robust und unempfindlich gegenüber mechanischen Stößen, da hier mosaikartig angeordnete, parallel verleimte Holzstäbe eine sehr robuste Bodenfläche bilden. Aushärtende Öle, welche zum großen Teil aus Kunstharzen hergestellt werden, können den Schutzlevel eines lackierten Parkettbodens ohne Probleme erreichen. Weiterhin gewährleistet ein regelmäßiges Nachölen die zuverlässige Instandhaltung des Holzes. So sollten Sie Ihr geöltes Parkett zwei oder drei Mal pro Jahr mit einem herstellereigenen Pflegeöl nachbehandeln und es allenthalben polieren – ein vermeintlicher Mehraufwand, der sich jedoch dadurch rechtfertigt, dass Sie im Falle von Oberflächenschäden an Ihrem Parkett die Problemstellen lokal ausbessern können. Mit Lack versiegelte Parkettböden dagegen sind zwar langlebig und benötigen keine regelmäßige Nachlackierung, können aber auch nur insgesamt erneuert werden, denn ist der Lack erst einmal beschädigt, so muss das gesamte Parkett aufs Neue versiegelt werden!

Geöltes Parkett versorgen – so wird es gemacht

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Sollte Ihr geölter Parkettboden Verfärbungen oder Kratzer aufweisen, so finden Sie im Folgenden eine Anleitung zur Behandlung der Holzoberfläche, der Sie leicht folgen können sollten. Bei der Ölung Ihres Parketts gilt es folgende Schritte zu beachten:

  1. Ehe Sie das Holz ölen, sollte Ihr Parkettboden unbedingt gründlich entstaubt und abgeschliffen worden sein.
  2. Parkett sollte stets und ausschließlich bei Raumtemperaturen zwischen 18 und 25° Celsius geölt werden. Um dabei außerdem unerwünschte Farbkontraste zu vermeiden, sollte eine unmittelbare Sonneneinstrahlung während des Prozesses verhindert werden.
  3. Das Öl sollte ausgiebig und gleichmäßig auf dem Parkettboden aufgetragen werden, ohne dass dabei stehende Pfützen übrig bleiben.
  4. Nach einer viertelstündigen Einwirkzeit sollten Sie sämtliche Ölreste vom Parkett entfernen und das Parkett noch ein bis zwei Mal auf die gleiche Art und Weise behandeln, bis der Boden schließlich poliert und nach maximal 48 Stunden wieder vollständig begehbar wird.

Die Kosten dieser Prozedur belaufen sich lediglich auf die Anschaffungskosten des empfohlenen Öls und eventueller Utensilien wie Pinseln oder Gummiwischern. Auch der Preis für den Kauf oder das Leihen einer Schleif- und Poliermaschine sollte vor der Renovierung miteinkalkuliert werden. Nur Fachpersonal oder die Herstellerfirma können bestimmen, welches Öl am besten für die Behandlung Ihres Parkettbodens taugt. Doch selbst wenn das Ölen eines Parkettbodens als relativ simples Unterfangen gilt und Sie handwerklich begabt sein sollten, sollten Sie dennoch darüber nachdenken, mit diesen Arbeiten einen Profi zu beauftragen. Gerade das letztliche Abschleifen des Parketts sollte nämlich mit besonderem  Geschick und Expertise vorgenommen werden, um den Boden nicht unnötig zu gefährden.

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