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Teppichboden – der textile König der Bodenbeläge

Der textile Bodenbelag symbolisiert seit seiner Erfindung vor fast 3000 Jahren das Bedürfnis des Menschen nach Komfort und Geborgenheit. Es war ein weiter Weg von handgeknüpften Stoffstreifen aus Schafswolle bis hin zum "Teppich von Wand zu Wand", dem modernen Teppichboden. Diesen – manchmal auch Auslegware oder Auslegeware genannt – gibt es in den vielfältigsten Erscheinungsformen, mal verspielt und farbenfroh, mal einfarbig elegant. Im Folgenden möchten wir Ihnen alles Wissenswerte aus der Welt des Teppichbodens näherbringen, aktuelle Trends aufzeigen und Ihnen unter Umständen sogar bei der Verlegung behilflich sein.

 

Arten und Aufbau textiler Auslegware

Ein Teppichboden besteht immer aus mehreren Schichten. Die obere Schicht, also die, welche nach der Verlegung sichtbar ist, nennt sich Polschicht oder Nutzschicht. Diese besteht aus Garn, das nach regionalen und kulturellen Vorlieben aus synthetischen oder natürlichen Fasern besteht. Auch Hybride, Mischfasern aus je einem Anteil Kunst- sowie Naturfaser, werden produziert und vereinen die Vorteile beider Materialien. Die zweite Schicht ist die Rückenschicht. Hierbei unterscheidet man zwischen Vlies- und Textilrücken. Der antiquierte Schaumrücken wird kaum noch hergestellt.

Es gibt zwei gängige Verfahren, nach denen Teppichböden produziert werden: Beim Weben wird Garn in einen Webstuhl eingeführt und dort verwebt. Hersteller, die sich wiederum auf die Produktion von beispielsweise Veloursböden spezialisiert haben, verwenden das Tuftingverfahren. Bei der Herstellung getufteter Teppichböden wird das Garn nach dem Prinzip der Nähmaschine von unten in den Rücken eingenadelt, sodass auf der Oberfläche eine Schlingenstruktur entsteht. Werden diese Tuftschlingen am Ende aufgeschnitten, spricht man von Velours.

 

Trends im Bereich der Teppichböden

Die internationale Leitmesse für Bodenbeläge, die DOMOTEX, stellt jedes Jahr innovative Techniken, Materialien und Designs vor. Ein starker Indikator für bevorstehende Trends ist der Young Designer Trendtable, ein Bereich auf der DOMOTEX, in dem internationale Design-Talente Ideen für den Bodenbelag der Zukunft zusammentragen. So wurden in den letzten Jahren immer kreativere Dekore, buntere Farben und unkonventionellere Muster vorgestellt, die einen starken Kontrast zu den relativ eintönig wirkenden Materialien Holz oder Stein darstellen. Auch ganz verwegene Kreationen, wie Metallic-Beschichtungen oder Glitzer, finden in den kommenden Jahren laut den Jungdesignern immer mehr Anklang.

Spannend sind auch die Entwürfe, bei denen Symbiosen aus unterschiedlichsten Materialien geschaffen werden. So konnte zum Beispiel ein Bodenbelag begeistern, der eine Kombination aus Teppichboden und keramischen Mosaikfliesen darstellt. Insgesamt werden Designer sowie Bauherren mutiger und greifen wieder auf die altbewährte textile Auslegware zurück, die über so einige Vorteile gegenüber Glattböden verfügt.

 

Warum eigentlich Teppichboden?! Unschlagbare Vorteile textiler Auslegware

Der offensichtlichste Vorteil ist wahrscheinlich die enorme Auswahl an Farben, Strukturen und Musterungen, die das passende Dekor für jedermann bietet und so einen großen Spielraum für Individualität und Kreativität bereithält. Neben der Optik sind Haptik und auch Akustik entscheidende Faktoren bei der Wahl Ihres Bodenbelages.

Während sich die Haptik – also wie sich der Bodenbelag anfühlt – durch flauschige oder raue Oberflächen, ein angenehmes Temperaturempfinden und ein behagliches Barfußempfinden relativ leicht erklären lässt, stellt sich beim Thema Akustik die Frage: Wie soll sich denn ein Fußboden anhören? Dabei geht es vordergründig darum, was man nicht hört. So bietet ein guter Teppichboden neben einer integrierten, natürlichen Trittschalldämmung auch Schallabsorption. Diese mindert die Lautstärke der störenden Hintergrundgeräusche in einem Raum, wie es zum Beispiel in Tonstudios oder Großraumbüros vonnöten ist.

Auch in der Instandhaltung ist die Auslegeware ihren Brüdern aus glatten Materialien überlegen: Einfach zu pflegen, ist er ein dankbarer Bodenbelag, der weder Kratzer noch Macken zulässt und bei fachgerechter Reinigung ein Leben lang hält. Dabei sparen Sie sogar noch bares Geld und leisten einen Beitrag zu einer sauberen und grünen Umwelt: Durch die wärmeisolierende Funktion wirkt ein Teppichboden energiesparend bei gleichzeitig optimalem Temperaturempfinden. Gemäß einer Studie der europäischen Teppichgemeinschaft (ETG) können Sie nämlich Ihre Heizkosten jährlich um bis zu 12% reduzieren.

Der gelenkschonende Fußbodenbelag bietet darüber hinaus eine hohe Trittsicherheit ohne Rutschgefahr. Dies ist jedoch nur ein kleiner Teil der gesundheitsfördernden Merkmale textiler Auslegware.

Ideal für Hausstaub-Allergiker

Entgegen der lange Zeit herrschenden Meinung, Auslegware sei schädlich für die Atemwegsorgane und fördere die Entstehungen von Allergien oder asthmatischen Erkrankungen, ist der Teppichboden heute zumindest teilweise rehabilitiert. Teppichböden sind Staubfänger? Stimmt! Doch bei regelmäßigem Staubsaugen gibt der textile Belag den Feinstaub nicht wieder in die Atemluft ab. Ein entscheidender Vorteil gegenüber Glattböden, wie Laminat oder Fliesen. Weil viele Teppichböden den Feinstaubgehalt in der Luft um bis zu 50% reduzieren können, werden solche Bodenbeläge vom Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) explizit empfohlen.

 

Niedergang des textilen Bodenbelags? Von wegen!

Der Teppichboden hat in den vergangenen zehn Jahren an Popularität verloren. Dies ist jedoch nicht an objektiven Kriterien, wie technischen Nachteilen oder günstigeren Preisen festzumachen, sondern eher am Zeitgeist. Textile Auslegware lag einfach lange Zeit nicht im Trend und die Lobby für Laminatböden und andere glatte Bodenbeläge war stärker. Momentan kehrt sich diese Strömung nach und nach um und die Vorteile der Auslegeware werden wieder deutlicher hervorgehoben, sodass künftig die Nachfrage und damit auch das Ansehen von Teppichböden wieder steigt.

Kinderzimmer, Schlaf- und Wohnbereich

Teppichböden sind ein Garant für Wärme und Behaglichkeit. Um eine gemütliche Atmosphäre im Wohnzimmer zu schaffen, ist eine stimmige Kombination aus bequemen Sitzmöbeln, einer warmen Wandgestaltung und einem angenehmen Bodenbelag zu empfehlen, da sich diese Komponenten ideal ergänzen und jedes Wohnzimmer aufwerten. Der Moment, an dem Sie nach einem langen Tag die Schuhe abstreifen und Ihr Zuhause betreten, soll schließlich eine Wohltat für Körper und Geist sein, also belohnen Sie sich mit dem größtmöglichen Komfort für Ihre Füße.

Kinder lieben es, auf einem warmen- und flauschigen Fußboden zu spielen. Da es durch die erwähnte Feinstaubreduzierung und die ökologische Herstellung für die Gesundheit und Umwelt unbedenklich ist, gestaltet sich die Verlegung eines gemütlichen Teppichbodens als erste Wahl für den Rückzugsort der kleinen Racker.

 

Die Hotellerie schwört auf textile Auslegware

Auch im Bereich des Gastgewerbes legt man Wert auf ein wohnliches Ambiente. Gerade in Hotelzimmern gewährleisten Teppichböden eine hygienische Umgebung, da sie unkompliziert in der Reinigung sind; auch der Trittschall wird beachtlich gemindert. Auf Fluren und im Foyer wird durch die Schallabsorption eine ruhige Umgebung geschaffen, da auch Trittgeräusche und lautere Gespräche geschluckt werden. Zusätzlich wirkt ein textiler Bodenbelag zeitlos elegant und zollt dem Gast den ihm gebührenden Respekt.

 

Büros und repräsentative Geschäftsräume

Am Arbeitsplatz ist es von enormem Vorteil, eine Atmosphäre zu kreieren, in der sich Mitarbeiter und Kunden gleichsam wohlfühlen. Die Arbeitsumgebung hat beträchtlichen Einfluss auf Motivation und Einstellung des Personals, da sich in einem behaglichen Ambiente und einem gewohnten Umfeld Kreativität leichter entfalten kann. Harte Böden können unterbewusst einen hohen Druck erzeugen und so die Produktivität hemmen.

Auch und gerade in Großraumbüros ist der Teppichboden unschlagbar. Angenehm für Mitarbeiter, unkompliziert für Reinigungskräfte und stilvoll für Besucher. Im Callcenter besticht er einmal mehr durch die Akustik und die erwähnte Schallabsorption, sodass TelefonistInnen und deren Gesprächspartner ein effizientes Telefonat ohne lästige Störgeräusche führen können, was für das Verhältnis zu Ihren Kunden essentiell ist.

In Konferenzräumen, Verkaufsräumen oder anderen Bereichen mit repräsentativer Funktion kann ein sicheres Gespür für Stil und Effizienz zum Ausdruck gebracht werden, denn klar ist: der Bodenbelag zählt zum ersten Eindruck. Und der wirkt bekanntlich stärker, als alles andere.

Ein zusätzlicher Vorteil, der für eine Verlegung textiler Auslegeware in Büroräumen spricht, sind objektspezifische Qualitätsmerkmale, wie Stuhlrolleneignung oder auch eine antistatische Oberfläche, die einer elektrostatischen Aufladung durch Geräte, wie Monitore oder Kopierer, entgegenwirken. Zusätzlich besitzen die meisten Garne eine sehr gute Einstufung in die obersten Brandschutzklassen, was schwere Entflammbarkeit und ausbleibende Rauchentwicklung bedeutet. Bei Büros oder anderen gewerblichen Räumlichkeiten profitieren Sie bei uns zusätzlich von attraktiven, auf Sie und Ihre Bedürfnisse zugeschnittene, individuelle Preismodelle.

 

Welche Qualitätsmerkmale zeichnen Teppichböden aus?

Es gibt viele Kriterien, die Einfluss auf die Qualität und damit auch auf den Preis haben. Generell arbeiten wir mit den unterschiedlichsten Herstellern zusammen, sodass immer das passende Produkt für Ihre Ansprüche und die Anforderungen Ihrer Räume gegeben ist.

Die passsende Wahl des Garnmaterials für Ihre Bedürfnisse

Die Einteilung eines Teppichbodens in eine der Luxusklassen steht und fällt mit der Qualität des verwendeten Garns. Derzeit werden in unseren Breiten zwei Garne bevorzugt verwendet: Polypropylen (PP) und Polyamid (PA). Während PP eine nicht sehr robuste, dafür aber sehr günstige Option darstellt, sind Polyamid-Fasern deutlich widerstandsfähiger und kosten dementsprechend ein wenig mehr.

Die Nylonfaser Polyamid 6.6 stellt momentan wohl die hochwertigste Variante an synthetischen Fasern dar und kann je nach Oberflächenstruktur durch verschiedenste Querschnitte überzeugen. Ferner überzeugt PA 6.6 mit einem deutlich höheren Glanzgrad im Vergleich mit Polypropylen und ist um einiges langlebiger. Auch die Lichtechtheit des Garns sollte gerade bei Räumen mit starker Tageslichteinstrahlung immer berücksichtigt werden. Diese sagt aus, dass bei Bodenbelägen, die intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, auch über einen langen Zeitraum keine farbliche Abweichung entsteht.

Während wie beschrieben hierzulande synthetische Fasern bevorzugt werden, herrschen in anderen Ländern andere Sitten. Vor allem im Vereinigten Königreich wird stärker auf Naturfasern gesetzt. Ein Beispiel für Teppichböden aus Naturfasern liefert der deutsche Hersteller Tretford Teppich, der sich diesem Marktsegment angenommen hat. Tretford stellt textile Auslegeware aus Naturfasern her und setzt dabei überwiegend auf reine Schurwolle und Kaschmir-Ziegenhaar. Es wird sicher nicht mehr lange dauern, bis sich auch hierzulande die Präferenzen in Richtung Nachhaltigkeit und Naturfasern verschieben und Garne natürlichen Ursprungs der synthetischen Auslegware Konkurrenz machen.

 

Auch der Rücken kann entzücken

Wie bereits erläutert, besteht ein Teppichboden aus einer Polschicht und einer Rückenschicht. Setzten die Hersteller anfangs noch auf Rücken aus Schaumstoff, werden heute fortschrittlichere Materialien verwendet. Der Schaumrücken hatte wesentliche Schwächen, die unter anderem für das negative Image der Auslegware verantwortlich waren. Neben der umweltschädlichen Herstellung bildeten sich häufig Wellen, woraus nicht selten Stolperfallen und ein nicht sehr ästhetisches Gesamtbild entstanden. Zusätzlich war es eine Qual, den Schaumrücken vom Estrich oder bestehenden Bodenbelägen zu entfernen.

Heute dominieren Textil- und Vliesrücken. Diese sind deutlich umweltschonender in der Herstellung und können mit den positiven Merkmalen der alten Rückenbeläge wie Wärmedämmung und Weichheit des Untergrundes durchaus mithalten. Darüber hinaus besitzen moderne Rücken verschiedene Vorteile. Vliesrücken müssen zum Beispiel nicht mehr verklebt werden, sondern werden mithilfe spezieller Haftmittel auf den Boden gespannt. Dies sorgt auch dafür, dass sie einfach zu entfernen sind und, je nach Material und Abnutzung, wiederverwendet werden können.

Noch etwas hochwertiger sind Textilrücken. Sie werden mit einem biologischen Kleber verklebt, also kein Kunstharzkleber oder ähnliches, und bieten demnach den besten Halt. So kann es auch nicht zur gefürchteten Wellenbildung kommen. Zudem können sie rückstandfrei entfernt werden.

 

Oberflächen – Velours, Schlinge und Co.

Der oberen Schicht, der so genannten Polschicht oder Nutzschicht, wird zumeist größere Aufmerksamkeit gewidmet, was nachvollziehbar ist, da sie von jedem Betrachter bewertet werden kann. Hier wird zwischen zwei gängigen Arten der Herstellung unterschieden: der Schlingenpol und der Schnittpol. Grundsätzlich steht am Anfang, ganz gleich ob Schlingenware oder Veloursboden, die Schlinge. Diese wird von unten durch die Trägerschicht gestochen (Tufting) oder als Webschlinge gewebt.

Auslegware in Schlingenoptik ist tendenziell günstiger, da sich der Herstellungsprozess weniger umfangreich gestaltet und deutlich weniger Garn verwendet wird. Daher ist es gerade im Objektbereich und bei stark frequentierten Flächen zu empfehlen, sich für die Nutzung von Bodenbelägen aus Velours zu entscheiden.

Beim Veloursboden werden die getufteten Schlingen am Wendepunkt durchtrennt, sodass eine weiche Oberfläche mit einer robusten Struktur entsteht. Da bei diesem Verfahren für die gleiche Polhöhe und -dichte circa 30% mehr Garn verwendet wird, erklärt sich, warum Teppichböden aus Velours im Vergleich zur Schlinge hochpreisiger sind. Zusätzlich unterscheidet man zwischen kurzflorigem und langflorigem Velours.

Beim Kurzflorvelours hat zum Beispiel der deutsche Hersteller Vorwerk mit seinen Kollektionen Nerz, Bingo und Hermelin drei absolute Top-Produkte und zurecht die Nase vorn. Vertreter des langflorigen Velours sind unter anderem das gängige Kräuselvelours oder das Frisé-Velours, auf das sich die Firma Associated Weavers vornehmlich spezialisiert hat.

Neben diesen Arten gibt es noch Exoten, wie den so genannten Shag-Flor oder einfach Shaggy. Dabei handelt es sich (je nach Hersteller) um ein sehr langfloriges Kräuselvelours. Dieses wird jedoch vornehmlich bei abgepassten Teppichen und weniger bei Teppichböden verwendet.

 

Welche Hersteller dominieren am Bodenbelags-Markt?

Wie in allen Bereichen gibt es auch auf dem Teppichboden-Sektor gute, sehr gute und weniger gute Produkte. Es gibt renommierte Marken, die den gesamten Markt für textile Bodenbeläge bedienen und solche, die sich auf ein Segment spezialisieren, sei es die Produktion von Luxusware, die Nutzung spezieller Materialien oder ein rein objektbezogener Gebrauch. Neben großartigen Herstellern wie Joka, Forbo und Fletco möchten wir Ihnen im Folgenden drei ganz besondere Marken vorstellen, die in der Textilszene auch auf internationalem Parkett eine gute Figur machen.

Balsan – farbliche Raffinessen und Designvielfalt à la francaise

Ein absolutes Traditionsunternehmen ist die französische Textilschmiede Balsan. Der Hersteller textiler Auslegware in Spitzenqualität begeistert seit über 250 Jahren Liebhaber von einfallsreichen Bodenbelägen rund um den Globus. Mit immer neuen innovativen Kreationen hat sich Balsan den Ruf erarbeitet, Maßstäbe in den Bereichen Design und Ästhetik zu setzen. Hinzu kommt eine nachhaltige Produktion durch modernste Technologien.

 

Vorwerk Teppich – innovative und robuste Textilien Made in Germany

Ein weiterer Vorreiter im Bereich der nachhaltigen Herstellung textiler Bodenbeläge ist sicherlich das deutsche Unternehmen Vorwerk. Der für robuste Objektböden bekannte Hersteller hat sich nicht zuletzt durch die Einführung eines eigenen Zertifikats international einen Namen gemacht. Auch andere Marken wollen mit dem von Vorwerk eingeführten Life Balance Siegel zertifiziert werden, welches vom DAAB empfohlen und in den höchsten Tönen gelobt wird. Auch erwähnenswert ist das sehr hohe Verantwortungsbewusstsein beim Thema Umweltschutz, das, ebenso wie die Produkte von Balsan, unter anderem mit dem renommierten GUT-Signetgewürdigt wird.

 

Carpet Your Life – der Marktführer bei Hochflor-Velours heißt A.W.

Das belgische Unternehmen Associated Weavers, kurz A.W., hat sich auf flauschige und auserlesene Hochflor-Teppichböden spezialisiert. Gerade im Wohnbereich ist A.W. einer der größten Produzenten getufteter Auslegware. Für einiges Aufsehen hat die Vorstellung zweier Kollektionen gesorgt, die jeweils auf der DOMOTEX Premiere gefeiert haben. Die mit hochwertigen Produktvideos beworbenen Teppichbodenserien Sensualité und Invictussind in Sachen Komfort und Design zwei absolute Highlights, die man auf jeden Fall gesehen haben muss.

 

Die Verlegung von Teppichböden – nicht so schwierig, wie man denkt

Einen Teppichboden zu verlegen ist definitiv kein Hexenwerk. Wenn Sie ein paar Hinweise beachten können Sie problemlos Ihren textilen Bodenbelag selbst verlegen.

1. Vermessung des Raumes:

Zu Beginn muss der Raum vermessen werden. Hier sollte beachtet werden, dass die Wände in den seltensten Fällen völlig parallel verlaufen. Deshalb ist es ratsam, den Raum an mehreren Stellen auszumessen, damit Sie die breiteste Breite und die längste Länge kennen. Da Teppichbahnen zumeist in 4 m und 5 m Bahnbreite angeboten werden, sollte man überlegen, in welcher Richtung die Ausrichtung erfolgt, um so wenig Verschnitt wie möglich zu haben.

2. Vorbereitung des Untergrunds:

Wenn Sie nun den passenden Teppichboden bestellt haben, muss der Untergrund gründlich präpariert werden. Estrich muss nur bei Unebenheiten oder Rissen mit Nivelliermasse vorbehandelt werden und ansonsten wie jeder andere Untergrund gereinigt, sprich sauber und staubfrei, sein. Liegt ein Hartboden (Laminat, Parkett oder Designbelag) vor, sollten ebenfalls grobe Fugen oder andere Unebenheiten verspachtelt werden, damit der Teppichboden optimal fixiert werden kann. Alte Teppichböden sollten auf keinen Fall als Untergrund für neue Auslegware benutzt werden, da so Feuchtigkeit entstehen kann und sich Mikroorganismen wie Bakterien dort hemmungslos vermehren. Wenn Sie den alten Bodenbelag entfernen, achten Sie darauf, sämtliche Kleberreste zu entfernen.

 3. Zuschneiden:

Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie die Bahn ausrollen und an den Wänden fest in die Seitenkanten des Raumes drücken. Schneiden Sie nun mit einem Teppichmesser und einer Schneidekante den Teppichboden grob vor. Lassen Sie sich in jedem Fall 3-4 cm Spielraum, damit keine Falten oder Wellen entstehen und machen Sie den Feinschnitt nach der Fixierung. Reicht eine Bahn für Ihr Vorhaben nicht aus, legen Sie die zweite Bahn ca. 5 cm überlappend darüber und schneiden durch beide hindurch, um einen nahtlosen Übergang zu schaffen.

4. Fixierung:

Wenn Sie sich für eine lose Verlegung entscheiden, können Sie mit doppelseitigem Klebeband arbeiten. Für Vliesrücken gibt es spezielles Klettband zur Installation. Bringen Sie das Band am Rand des Raumes sowie an den Türschwellen an und streichen Sie eventuelle Beulen oder Wellen im Teppichboden vom Rauminneren nach außen.

Bei einer Verlegung mit einem Dispersionskleber wird der ausgebreitete Bodenbelag zur Hälfte umgeschlagen und der Kleber auf der nun freien Fläche aufgetragen. Wenn Sie die textile Auslegware nun zurückgeschlagen und von innen nach außen glattgestrichen haben, ist die andere Raumseite dran. Nachdem Sie so den kompletten Teppichboden verlegt haben, können Sie sich dem Feinschnitt widmen und gegebenenfalls Sockelleisten befestigen.

 

Warum Teppichböden online kaufen?

Nun wissen Sie alles über Teppichböden, was für die Renovierung Ihrer vier Wände notwendig ist. Der Kauf über BRICOFLOR beinhaltet eine Vielzahl an Vorteilen gegenüber dem stationären Handel. Das fängt schon beim Transport Ihrer neuen Auslegware an: dass es äußerst mühselig ist, eine 5-Meter-Rolle mit dem eigenen PKW zu transportieren, muss nicht näher erläutert werden. Dass Sie bei Ihrer Bestellung über BRICOFLOR neben unserem kostenlosen Musterservice auch von unserer Bestpreis-Garantie profitieren, schon. Sollten Sie innerhalb von 3 Tagen nach Ihrer Bestellung in unserem Online-Shop den gleichen Artikel in einem anderen deutschen Online-Shop zu einem günstigeren Preis finden, erstatten wir Ihnen den Differenzbetrag zurück.

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