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Branchen-News

Phänomen Kellerboden – passen Sie den Bodenbelag an Ihre Bedürfnisse an

Bei näherer Betrachtung sind Kellerräume wohl definitiv ein Phänomen für sich. Sie können vielfältig genutzt werden und je nach Platz, eigenen Hobbies oder Bedürfnissen nehmen sie unterschiedlichste Funktionen ein. Im heutigen Blogbeitrag stellen wir Ihnen daher verschiedene Bodenbeläge vor und sagen Ihnen, worauf Sie bei der Ausstattung Ihres Kellerbodens achten müssen oder welche Bodenbeläge sich vielleicht gar nicht für die Verwendung eignen.

Der moderne Keller – mehr als nur ein Abstellraum

Traditionell gehören hier zu Lande Keller oder Untergeschoss zum festen Bestandteil eines Hauses. Moderne Bauten, die auf ein solches verzichten, sind eher selten und müssen gut geplant sein. Ddarüber hinaus weisen sie häufig den Luxus einer Garage auf, die dann für mehr benutzt werden kann, als nur das eigene Auto. Die Besonderheit des Kellers wird deutlich, wenn man sich das aus dem Französischen abgeleitete Synonym „Souterrain“ anschaut. Sous terrain bedeutet unterirdisch und steht für ein Geschoss, einen Raum, der zumindest größtenteils unterhalb der Erde befindet. Die Vorteile eines solchen Geschosses waren, von architektischen Gründen einmal abgesehen, eine kühle, relativ gleichbleibende Temperatur, die sich vor allem zur Lagerung von Lebensmitteln eignete.

Heute werden Kellerräume zwar teilweise immernoch zur Aufbewahrung von Speisen genutzt, geraten jedoch immer mehr als möglicher Teil des Wohnraums in den Fokus. Letztendlich bestimmt aber die Dämmung und Feuchtigkeit Ihres Kellers, was Sie mit ihm anstellen können. Neben der Aufbewahrung von Speisen werden die tiefliegenden Räume meist als Stauraum genutzt. Darüber hinaus sind aber auch Wasch- oder Heizungskeller sind nicht selten. In den letzten Jahren verwirklichten aber auch immer mehr Menschen ihren Traum vom Hobbykeller, mit Einrichtungen, die von Sportequipment bis hin zu kleinen Werkstätten oder Staffelfeien reichten. Auch als mögliches Gästezimmer können die unterirdischen Räume fungieren.

Problemzone Feuchtigkeit – deshalb scheitern viele Renovierungsideen

Doch die Lage unterhalb der Erde bringt nicht nur Vorteile. Wer seinen Keller beispielsweise als Wohnraum nutzen möchte, der sollte sich auf zusätzliche Räume zum Beheizen einstellen. Da die Wärme jedoch nach oben zieht und Sie so auch im Erdgeschoss von diesem Umstand profitieren, ist dieser Umstand nicht per sé ein Nachteil. Definitiv problematisch ist jedoch, dass der Keller größtenteils von Erdreich umgeben ist. Das bedeutet nicht nur eine eher kühle Temperatur, es bedeutet vor allem mehr Feuchtigkeit, die, sofern sie nicht richtig erkannt und behandelt wird, verstärkt zu Schimmel o.Ä. führen kann. Während eine Heizung im Kellerraum selbst zu weniger Feuchtigkeit führen kann, sollte in erster Linie dafür gesorgt werden, dass das Eindringen von Feuchtigkeit von außen unterbunden wird. Hier helfen zum einen undurchlässige Baumaterialien wie Beton, aber auch richtig abgedichtete Fenster oder Feuchtigkeitssperren können dabei helfen, das Eindringen von Feuchtigkeit in Ihre Räume zu verhindern. Gerade in Kellerräumen ist eine regelmäßige Belüftung nicht zu unterschätzen, da diese der Feuchtigkeit von Innen erlaubt abzuziehen. Bevor Sie Ihren Keller also zu Hobbyzwecken nutzen möchten, empfiehlt es sich zu testen, wie feucht der Raum wirklich ist und ihn gegebenenfalls vorab besser zu isolieren.

Betonboden – der undurchlässige Klassiker

Doch welche Böden eignen sich nun zum Ausbau Ihres Kellers? Allen voran steht hier wohl in erster Linie der klassische Betonboden. Wer sich vorab richtig informiert, erhält mit Hilfe des Betons einen Boden, der wasserundurchlässig ist. So wird der Feuchtigkeit zumindest von unten ein Riegel vorgesetzt. Wer seinen Keller als Waschküche oder Abstellraum benutzen möchte, ist mit Beton oft gut beraten. Andererseits sieht ein Betonboden alles andere als schön oder gar ästhetisch aus. Häufig ist er zudem nicht eben und eignet sich auch nicht als gutes Aufbaumaterial für weitere Bodenbeläge. Wer also plant den Betonboden einfach als Untergrund zu nutzen, sollte sich darauf einstellen, dass zuvor weitere Unterbauarbeiten, wie die Anbringung eines Estrichs, auf einen zukommen.

Teppichboden – warm und flauschig doch empfindlich

Ein weiterer Klassiker in unseren Häusern, wenn nicht gleich im Keller, ist der Teppichboden oder auch Teppichfliesen. Dieser Bodenbelag ist besonders fußwarm und macht klischeehafte, kalte Kellerräume gleich um ein vielfaches gemütlicher. Trotzdem wird Teppichboden in der Regel nicht für die Anbringung im Souterrain empfohlen. Denn gerade der textile Bodenbelag kann sehr empfindlich auf eine erhöhte Feuchtigkeit reagieren. Gerade in Kombination mit kälteren Temperaturen beginnt er schnell zu schimmeln. Das ist nicht nur ungemütlich, es kann sich vor allem nachhaltig auf die Gesundheit auswirken. Wer also Teppichboden verlegen möchte, sollte unbedingt im Vorfeld dafür sorgen, dass die Räume einen nicht zu hohen Feuchtigkeitswert aufweisen.

Laminat – Boden mit Holzanteil nur bei geeigneten Voraussetzungen

Ähnliches gilt auch für Laminat. Der Holzboden wird von vielen als sehr wohnlich und gemütlich wahrgenommen, wird in Fachkreisen jedoch eher kritisch betrachtet, wenn es um den Einsatz im Keller geht. Auch hier sollte im Vorfeld unbedingt sichergestellt werden, dass der Boden trocken ist. Zudem sollte hier mit Zubehör, beispielsweise einer Dampfsperre gearbeitet werden. Darüber hinaus dämmt Laminat eher schlecht als recht, weshalb zusätzlich mit Wärmedämmungen und eventuell auch Trittschalldämmungen gearbeitet werden sollte. Das Material reagiert außerdem nicht nur auf Feuchtigkeit, auch zu kalt sollte es für das Laminat nicht sein. Grundsätzlich gilt aber auch hier, wenn Sie sicherstellen, dass die Eigenschaften Ihrer Kellerräume es hergeben, wäre auch hier der Einsatz von Laminat möglich.

Fliesen – Keramik als beständige Komponente gegen Kälte und Feuchtigkeit

Sicherlich lassen sich aber Fliesen problemlos im Keller verlegen? Schließlich ist Keramik ja recht beständig? Die einfache Antwort wäre wohl ja, denn Keramikfliesen aus Feinsteinzeug lassen sich auch von Feuchtigkeit nicht sonderlich beeindrucken. Dadurch, dass Feinsteinzeug nur in geringsten Mengen Feuchtigkeit aufnimmt, halten die richtigen Keramikfliesen selbst frostige Temperaturen aus. Achtet man nun auf eine hohe Rutschfestigkeit, bietet die Keramik ordentlichen Grip unter den Füßen. Die flache Oberfläche lässt sich zudem hervorragend feucht reinigen und im Gegensatz zu Teppichboden muss man sich keine Sorgen machen, dass sich das Material auflöst oder anfängt zu schimmeln. Während die Keramik an sich keine Problematik darstellt, müssen Sie aber auch hier auf die nötige Feuchtigkeit von unten achten. Diese kann vielleicht nicht die Fliesen angehen, jedoch den verwendeten Kleber, der sich über die Jahre lösen könnte.

PVC- oder Vinylboden – Feuchtigkeitsabweisend und robust

Neben Fliesen oder dem einfachen Betonboden stellen vor allem PVC- oder Vinylböden eine alternative für Ihre Kellerräume dar. Durch die große Dekorauswahl erhalten Sie mit Vinyl die Möglichkeit Kellerräume anregend und gemütlich einzurichten. Darüber hinaus bleibt Ihnen das Material lange erhalten und erweist sich ebenfalls relativ robust gegenüber der Feuchtigkeit sowie den Temperaturen. Seine Unempfindlichkeit macht so manches Vinylprodukt daher auch zum Favoriten in Küche oder Badezimmer, wo die Oberfläche aus Kunststoff keinerlei Feuchtigkeit durchlässt. Dennoch müssen Sie auch hier darauf achten, dass der Untergrund trocken ist. Denn ebenso wie der Kunststoff keinerlei Feuchtigkeit von oben durchlässt, verhindert er, dass die Feuchtigkeit aus dem Untergrund nach oben abziehen könnte. Ansammlungen von Schimmel werden bei entsprechender Feuchtigkeit also begünstigt.

PVC-Fliesen von Fortelock – die praktische Alternative zu Vinylboden

Eine Besonderheit unter diesen Böden ist dabei der PVC-Garagenboden von Fortelock. Dabei handelt es sich um einen modularen Bodenbelag, der sehr robust ist und daher in Garagen oder teilweise sogar in der Industrie eingesetzt wird. Erhältlich in unterschiedlichen Ausführungen, beispielsweise mit glatt-genarbter Oberfläche und in zahlreichen bunten Farben, erlauben die PVC-Fliesen eine aufmunternde Gestaltung und bringen so etwas Abwechslung in die vielleicht eher grauere Kellergestaltung. Der große Unterschied und entscheidende Vorteil der Fortelock Fliesen ist, dass sie lose verlegt werden. So können auch keine Klebeschichten aufgewässert und aufgelöst werden. Im Gegensatz zu Vinylboden als herkömmlicher Bahnenware, kann die Feuchtigkeit außerdem über die Verbindungsstücke des modularen Belags entweichen, während diese wiederum so dicht sind, dass an dieser Stelle nur schwierig Feuchtigkeit eindringen kann. Darüber hinaus ist Fortelock mit dem sogenannten Air-Flow-System ausgestattet. Dabei handelt es sich um ein Kanal-System, das unter den Kacheln angelegt ist und Wasser und Feuchtigkeit problemlos ermöglicht abzufließen. So erhält man die Vorteile eines PVC-Bodens, ohne den dazugehörigen Schimmel befürchten zu müssen.

Die PVC-Fliesen von Fortelock eignen sich auch hervorragend in Hobbykellern und können durch ihre rutschfesten Eigenschaften sowohl in kleinen Hobbywerkstätten, als auch in selbst angelegten Sporträumen verwendet werden. Auch in der Funktion als Fahrradkeller o.Ä. erfüllt der modulare Bodenbelag bestens seinen Zweck.

Treiben Sie Ihren Kellerausbau mit den Böden von BRICOFLOR voran!

Wie immer hoffen wir mit unserem kleinen und übersichtlichen Artikel grob auf die wichtigsten Punkte bei der Renovierung Ihres Kellerraums hingewiesen zu haben. Letztendlich unterscheidet sich das Geschoss unter der Erde jedoch vor allem durch die erhöhte Feuchtigkeit und Kälte. Spielen diese Faktoren jedoch keine Rolle mehr, beispielsweise durch den Gebrauch undurchlässiger Baustoffe, richtiges Lüftverhalten oder eine gute Isolierung, lässt sich theoretisch jeder Bodenbelag auch im Keller anbringen. Hier sollten Sie sich jedoch aufgrund der vielen Besonderheiten vorher weitgehend informieren oder von einer Fachkraft beraten lassen. Generell gilt die Beratung durch eine Fachkraft bei der Renovierung Ihrer Keller als empfehlenswert. Geschulte Handwerker wissen, welche Stoffe Sie verwenden sollten oder welche Estriche und Grundierungen notwendig sind. Darüber hinaus ist die richtige Messung der Feuchtigkeit als Laie oft kompliziert, weshalb Sie sich auf die Werte von Dienstleistern berufen sollten. Nach Abklärung des Feuchtigkeitsgehalts empfehlen wir Ihnen jedoch die Verwendung von Keramik oder Vinylboden. Insbesondere mit den praktischen Fortelock-Fliesen können Sie nicht allzu viel falsch machen! Ein umfassendes Angebot der oben genannten Böden finden Sie selbstverständlich auch in unserem Online-Shop.

Wir freuen uns bereits aufs nächste Mal und wünschen Ihnen eine schöne Woche!

Ihr BRICOFLOR-Team!

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