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Der glänzende Naturstein wurde schon vor 2000 Jahren verwendet und findet noch heute seinen Platz in der modernen Welt. Von Statuen bis zur WandverkleidungMarmor ist und bleibt ein beliebter Naturstein im Wohnungs- und Gartenbereich.

 

Die Geschichte des Marmors

Bereits im antiken Griechenland wurde der Naturstein zum Kult. Große Mengen an Marmor waren in Griechenland vielerorts zu finden und wurde für prunkvolle Tempelbauten benutzt. Der berühmte Marmor in Griechenland kam von der Insel Paros und Halbinsel Attika und bestach mit seiner Hochwertigkeit. Selbst die römischen Mauern wurden von dem griechischen Marmor geschmückt, bis die Römer um circa 100 v.Ch. in den Apuanische Alpen der Toskana ihren eigenen Marmor entdeckten. Bald darauf entstand das Pantheon in Rom und das Forum des Trajan samt Säulen aus Luni-Marmor. Die Marmorfundstellen wurden vom römischen Kaiser Nero zum Staatseigentum erklärt. Auch die farbigen Marmore aus Gallien im heutigen Frankreich gefielen dem Kaiser besonders. Bis zum 15. Jahrhundert geriet der Marmorabbau ins Stocken und wurde in der Renaissance wieder vorwiegend verwendet. Währenddessen entstanden Skulpturen und bestand aus der Sorte „Statuario“, die mitunter durch die Statuen Michelangelos berühmt wurde. Dieser weiße Marmor wird einzig und allein aus Carrara bezogen und gilt auch als teuerster Marmor weltweit. Neben Griechenland und Italien hat auch Spanien Marmorsteinbrüche. Hier ist er schon direkt unter der Erdoberfläche und erleichtert den Abbau. Die Farben können von Rosa über Weiß bis zu Braun und Rot variieren und dienen mehrheitlich zur Fertigung von Fliesen.

Der Abbau des Marmors bleibt weiterhin sehr mühevoll. Über Jahrhunderte hinweg wurden Methoden entwickelt, um den schönen Naturstein zu gewinnen. In die natürlichen Risse wurden Keile gesteckt, bis der Marmor herausbrach. Holzkeile, die man ständig befeuchtete, dehnten sich aus und verübten einen Druck. Damit sprengte man den Marmor und verarbeitete ihn dann zu transportfähigen Blöcken.

 

Unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten für Innen- und Außen mit Marmor

Im mitteleuropäischen Raum findet der Marmor mehrheitlich seine Nutzung im Innenbereich, aber auch im Außenbereich, sobald es sich um Marmor-Sorten mit guter Frostbeständigkeit handelt. In Deutschland wir Marmor für Boden- und Treppenbeläge eingesetzt, während es im Mittelmeerraum Waschbecken und Kamine schmückt. Auch in der Küche kann man eine Marmor-Arbeitsplatte vorfinden. Sie ist sehr strapazierfähig, sollte aber vor dem Gebrauch imprägniert werden, da sie empfindlich aus Säure reagiert. Die Auswahl des Marmors ist zwar groß, trotzdem wird jede Gestaltung mit Marmor ein einzigartiges Endergebnis produzieren.

 

Technische Eigenschaften des Marmors

Der Begriff Marmor wird in Deutschland für den polierfähigen Kalkstein verwendet, wie dem Jura-Marmor und echtem Marmor. Dieser muss einen Mindestanteil von 50 Prozent aus Calcit, Aragonit oder Dolomit enthalten, um als Marmor bezeichnet zu werden. Die unterschiedliche Zusammensetzung des Natursteins führt somit auch zu einem individuellen Muster und spezifischen Eigenschaften. Das Farbspektrum des Marmors ist groß: von unterschiedlichen Farbnuancen, Kombinationen und Schattierungen ist alles möglich. Ein Naturstein, der mit einer pastelligen Farbe und feiner Zeichnung im Sonnenlicht glitzert. Der Glanz des Marmors hängt von der kristallinen Beschaffenheit ab. Die wohl berühmteste Marmor-Variante ist der Carrara-Marmor aus Italien und wird vor allem von Künstlern, Bauunternehmern und Handwerkern genutzt.

 

Besondere Verwendungsbereiche für den Marmor

Die Verwendung von Marmor im Raum verleiht neben dem klassischen Eindruck auch die stilvolle Feinheit des Natursteines. Er ist robust und eignet sich als pflegeleichte Alternative für Ihr Zuhause. So kann Marmor als Fliese den Boden verschönern, als Akzentwand in einem Raum die Aufmerksamkeit auf sich ziehen oder als edle Arbeitsplatte in der Küche ihren Platz finden. Selbst im Badezimmer wirkt Marmor unglaublich edel und eignet sich in jede moderne Wohnung. Üblicherweise werden Marmorfliesen im Badezimmer und der Küche verwendet. Trotzdem sollte man sich nicht davor scheuen, den einzigartigen Naturstein im Wohnzimmer zu verlegen. Ob als Wohnwand oder Kaminverkleidung spielt der Marmor mit Materialien wie Holz oder Leder einher und bringt die Möbel noch mehr zur Geltung. Zudem kann man mit zwei verschiedenfarbigen Marmorfliesen wie Schwarz und Weiß noch einen größeren Kontrast aufbauen. Das macht sich bei einer minimalistisch eingerichteten Wohnung besonders gut. Die Arbeitsplatte in der Küche aus Marmor ist besonders beliebt, jedoch ist der Naturstein mit Vorsicht zu behandeln. Schnitte oder Kratzer können den Stein beschädigen und Flüssigkeiten Flecken verursachen. Dementsprechend sollte die Arbeitsplatte aus Marmor gut gepflegt werden. Wir empfehlen eine regelmäßige Imprägnation mit speziellen Schutzmitteln, damit die Arbeitsplatte auch lange ihren Glanz behält.

 

Marmor selbst verlegen

Das Verlegen vom Naturstein ist ganz simpel und kann auch von Ihnen selbst durchgeführt werden. Natürlich hängt es auch vom Gewicht des Marmors ab; wenn es Marmorblöcke sind, kann die Arbeit nicht von einer Person erledigt werden. Bei Fliesen sieht das aber anders aus. Sie benötigen einen Naturstein-Fliesenkleber, Zahnspachtel, Marmorplatten, Gummihammer, ein Stück PVC oder Ähnliches, Fliesenkeile, Fugenmörtel, Wasserwaage, Gummiwischer, Schwamm und ein Tuch zum Trockenwischen.

Zunächst wird der Fliesenkleber abschnittweise auf der Fläche verteilt und mit einer Zahnspachtel durchgekämmt. Geschliffene und polierte Marmorplatten können in das Kleberbett geschoben werden und daraufhin mit dem Gummihammer leicht angeklopft werden. Benutzen Sie ein Stück PVC über der Marmorplatte, damit es zu keinen Schäden kommt. Im Falle vom offenporigen Marmor sollte auf die Fliesenrückseite eine dünne Klebeschicht aufgetragen werden. Wenn Sie den Kleber anmischen, beachten Sie, dass dieser innerhalb von einer halben Stunde verarbeitet werden sollte.

Wenn Sie Marmor-Sockelleisten anbringen möchten, bestreichen Sie die Rückseite mit Kleber und befestigen sie waagerecht mithilfe einer Wasserwaage. Um einen Abstand zum Boden von ungefähr 3 mm und zur Decke, zwischen 3 und 5 mm, zu gewährleisten, verhelfen Ihnen Fliesenkeile.

Die Marmorplatten sind erst nach 48 Stunden fest am Boden angeklebt. Nun kann man die Fliesen verfugen. Dafür wird ein Spezial-Fugenmörtel für Marmor oder Naturstein gemischt und auf den Boden gegossen. Das wird dann stückweise verlaufen. Der Mörtel kann mit einem Gummiwischer diagonal zur Fugenrichtung eingeschlämmt werden. Um überschüssige Flüssigkeit zu binden, kann trockener Mörtel auf die Fugen gestreut werden und nach einigen Minuten abgewischt werden. Bei offenporigen Marmorfliesen ist das einschlämmen ein Tabu. Hier muss man erdfeucht verfugen, also mit einem Spachtel Mörtel einlassen.

Sobald der Mörtel getrocknet ist, kann dieser mit einem befeuchteten Schwamm entfernt werden. Drücken Sie den Schwamm mehrmals im klaren Wasser aus. Zum Schluss wird der Marmorboden poliert und mit einem Tuch abgetrocknet.

 

Reinigung und Pflege des Marmors

Die Pflege des Marmors sollte natürlich sein. Ein feuchter Lappen für das regelmäßige Abwischen ist ein Muss. Im Falle einer säurehaltigen Flüssigkeit, wie Saft oder Wein, sollte schnell reagiert werden um eingezogene Flecken zu verhindern. Passiert es doch, kann man den Fleck über Nacht mit einem Schwamm vollgesogen mit destilliertem Wasser abdecken. Das führt dazu, dass der Fleck in tiefere Schichten gelangt. Eine Aufpolierung der Platte kann einen widerspenstigen Fleck endgültig verschwinden lassen.

 

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